Johannas Tagebuch 17.-21.06.2017 Zurück in Scheveningen & Amsterdam

Wir sind jetzt das dritte Mal in Scheveningen. Jedes Mal hat es uns super gefallen. Die Stadt hat ein schönes Flair, die Marina ist immer voll und man trifft viel andere Segler. Auch diese Mal werden wir nicht enttäuscht. Als wir ankommen, nach der wilden Nachtfahrt über den Kanal, machen wir erst mal klar Schiff und ruhen uns ein bisschen aus. Später laufen wir eine Runde durch den Hafen, obwohl wir total platt sind tut Bewegung gut. Schon letztes Jahr haben wir einen riesigen Gitarrenladen im Hafen entdeckt. Stefan spricht seit Wochen davon, sich hier eine neue Gitarre zu kaufen, falls wir wieder herkommen. Jetzt sind wir da und statten dem Laden gleich einen Besuch ab. Da es aber schon kurz vor Ladenschluss ist, bleibt es bei einer kleinen Runde, um einen Überblick zu bekommen. Danach laufen wir weiter zum Griechen, nach so einer Tour belohnen wir uns mit Gyros und Pommes. Wir haben das Gefühl, den Weg zurück zum Boot kaum noch bewältigen zu können, so müde sind wir.

Am nächsten Tag ist das Wetter noch schöner. Ausserdem ist Hafenfest und die ganze Stadt auf den Beinen. Das Fest feiert den ersten neuen Matjes der Saison. Auf den Fischkuttern ist ordentlich was los und die Stimmung ausgelassen. Bevor wir uns aber den Flohmarkt und die Fischbuden anschauen, gehen wir eine Gitarre aussuchen. Stefan verbringt einige Zeit im Laden, lässt sich beraten und spielt Probe. Das Modell der Wahl ist schnell gefunden, eine Taylor soll es sein. Leider hat das Exemplar, in dass er sich verliebt hat, eine Schramme. So viel Geld ausgeben für ein Instrument mit Macke ist dann doch irgendwie blöd. Die Anschaffung wird also verschoben, auf wenn wir in Deutschland sind. Schade. Im Anschluss schlendern wir über das Hafenfest, kaufen frische Erdbeeren, essen Matjes wie die Holländer und geniessen den Trubel. Am späten Nachmittag gehen wir aufs Boot und kochen Abendessen. Abends sind wir eingeladen. Von Dirk. Dirk hat uns und unseren zerrupften Trans-Ocean Stander beim Einlaufen gesehen. Über facebook schreibt er uns an und lädt uns auf seinen 50. Geburtstag im Clubhaus des Segelvereins ein. So eine nette Einladung können wir nicht ausschlagen. Wir gehen rüber und mischen uns unter die Gäste. Nach ein zwei Bier und ein paar netten Unterhaltungen reicht es uns aber auch, so fit sind wir immer noch nicht. Ausserdem wollen wir am nächsten Morgen weiter, über Ijmuiden bis Amsterdam.

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Matjes essen wie die Holländer. (oder wie ein Seehund…)
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Hafenfest, bei bestem Wetter
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Sehr verantwortungsbewusst, eine Einschmierbar, mit Sonnencreme.

Wir legen gegen neun Uhr ab Richtung Amsterdam. Das Wetter ist bestens und es ist null Wind. Das wussten wir, macht aber nix. Wir motoren ganz gemütlich mit dem Strom Richtung Norden. Nach dem letzten Schlag ist das sehr entspannend. In Ijmuiden gehen wir in die Schleuse und motoren weiter den Nordzeekanaal hoch nach Amsterdam. Ijmuiden selbst kennen wir schon ziemlich gut und mögen wir nicht. Diese Mal fahren wir also lieber vorbei. Gegen 16 Uhr sind wir in der Amsterdam Marina und bekommen eine Box am allerletzten Steg. Es ist ein ziemlicher Fussmarsch bis zum Hafenbüro. Naja. Wir gehen in die luxuriösen Nobelduschen und verbringen den Abend an Bord. Das Internet in Holland ist überall spitzenmäßig. Am nächsten Tag fahren wir in die Stadt, mit der Fähre rüber bis zum Westerdok. Von da aus lassen wir uns durch die Gässchen von Jordaans treiben, schlendern an den Grachten entlang und geniessen die Sonne. Am Nachmittag kehren wir in einer kleinen Brauerei in De Pijp ein und trinken ein leckeres Craft Beer. Später gehen wir wieder in die Foodhallen, die kennen wir schon vom letzten Jahr. Hier gibt es viele kleinen Essensstände mit leckeren, qualitativ hochwertigen Snacks. Wir entscheiden und für gemischtes Dim Sum als Vorspreise und orientalische Mezze als Hauptgang. Uns tun ordentlich die Beine weh als wir wieder an Bord sind.

Der nächste Tag verläuft ähnlich, heute laufen wir durch die östlicheren Teile der Innenstadt, vorbei an der Amstel, dem Pegel und zig niedlichen Brücken. In einen Coffeeshop trauen wir uns auch heute nicht rein…

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Microbrewery in De Pijp
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Grachtenromantik
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Fährenromantik
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Tag zwei, immernoch Sommer!
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