Ein ganz komisches Gefühl

Donnerstag hatte ich meinen letzen Arbeitstag. Ich kann aber bis heute nicht wirklich realisieren, dass ich jetzt mehr als ein Jahr frei haben soll. Seit ich 20 bin waren meine Urlaube kaum länger als 2 Wochen. Damit habe ich alleine bis zu unserem geplanten Start im Juni mehr als doppelt so lange frei wie in den letzten 20 Jahren. Das  fühlt sich völlig surreal an.

Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten. Seit dem 20. April schwimmt die Good Times wieder. Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 0° C haben wir die letzten Vorbereitungen erledigt und unser Zuhause für das nächste Jahr in die Ostsee gesetzt. Im Winter war die Good Times in der Werft und neben einem Windpilot Pacific, einem neuen Bimini und neuer Fock wurden alle wichtigen Teile und Ausrüstungsgegenstände fachmännisch kontrolliert, erneuert, überholt oder gewartet.

Im letzten Jahr haben wir jedoch nicht nur unser Schiff ausgiebig vorbereitet sondern auch die Crew. Wir haben im „Überleben auf See“ Kurs beim Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine in Neustadt und beim „Medizin auf See“ Seminar all das gelernt was wir hoffentlich nie brauchen werden. Es war ein komisches Gefühl sich mit Dingen auseinandersetzen zu müssen die man normalerweise gerne verdrängt. Gleichzeitig beruhigt es, dass man nicht nur theoretisch weiß wie man sich in einer Extremsituation zu verhalten hat sondern das Ganze zumindest einmal mit doppeltem Boden traniert hat.

Stefan

 

 

 

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